Die frische Bergluft am frühen Morgen trägt schon ein Versprechen: Hier am Dobratsch, wo der Almgasthof Hundsmarhof zwischen duftenden Wiesen und urigen Wäldern liegt, schmeckt das Leben anders. Wer einmal auf unserer sonnigen Terrasse sitzt, spürt: Die regionale Küche Hundsmarhof ist nichts Alltägliches. Sie ist gewachsen aus dem Rhythmus der Natur, aus dem Wissen um gute Zutaten und aus dem Herzblut unserer Köchinnen und Köche.
Es knistert das Holz im offenen Ofen, während draußen die ersten Sonnenstrahlen über die Almhänge gleiten. Die Kräuter, die gleich im Kochkessel landen, wachsen keine hundert Meter entfernt. Der Duft von frischem Brot, das morgens gebacken und warm auf den Tisch kommt, vermischt sich mit dem würzigen Aroma von gereiften Bergkäsesorten – jeder Bissen ein Stück Kärntner Heimat.
Regionale Küche Hundsmarhof: Ehrliche Zutaten mit Geschichte
Unsere Küche beginnt draußen auf den Weiden. Die Milch, die zu cremiger Butter und Käse verarbeitet wird, stammt von Kühen unserer Nachbarn und von unserer kleinen Herde. Die Eier haben noch das Aroma frischer Wiesengräser, die Kräuter tragen morgens den Tau der Alm. Was nicht unmittelbar aus der Umgebung kommt, findet trotzdem seinen Platz: Immer mit Bedacht ausgewählt, gern getauscht zwischen Bauern am Dobratsch.
Wir kochen nicht nach strengem Plan, sondern nach der Saison. Im Frühjahr landet das erste junge Gemüse auf dem Teller, im Sommer duftet es nach frischen Beeren und saftigen Tomaten. Im Herbst, wenn die Luft schon kühler wird, schmecken unsere Eintöpfe und Braten nach Pilzen, Wurzelgemüse und der Wärme langschmorender Herde. Traditionelle Rezepte wie Kasnudeln oder Reindling verraten auch in ihrer Schlichtheit, wie sehr die regionale Küche Hundsmarhof auf Qualität und Ursprünglichkeit setzt.
Beim Kochen stehen alte Handgriffe im Mittelpunkt: Sauermilch selbst angesetzt, Nudelteig von Hand gezogen, das Fleisch langsam über dem Feuer gegart. Unsere Gäste sind immer wieder überrascht, wie gehaltvoll und fein solche Speisen munden – anders als in der Stadt, ganz ohne Chichi. Hier schmeckt man die Sorgfalt und die Freude, mit der unsere Produkte wachsen und verarbeitet werden.
Nachhaltigkeit auf Kärntner Art: Genuss mit Verantwortung
Am Hundsmarhof nehmen wir Nachhaltigkeit nicht als Modewort, sondern als Lebenshaltung. Die enge Zusammenarbeit mit den Bauern rundum garantiert kurze Wege und beste Qualität. Was nicht sofort verkocht wird, verarbeiten wir weiter – zu Marmeladen, Säften oder eingelegtem Gemüse, damit der Sommer auch im Winter auf den Teller kommt.
Viele unserer Gäste merken schnell, dass hier nichts dem Zufall überlassen bleibt. Die Kühe auf den Nachbarsweiden grasen artgerecht und friedlich, die Hühner scharren im Hof. Wir kennen jedes Tier, jeden Strauch, aus dem unsere Zutaten stammen. Das gibt nicht nur Sicherheit, sondern auch ein gutes Gefühl auf der Zunge. Unsere Speisen sind nie überladen – sie folgen dem Prinzip: Weniger ist mehr, aber dafür das Beste vom Besten.
Auch beim Kochen achten wir auf jedes Detail. Abfälle werden möglichst vermieden oder an unsere Schafe verfüttert. Die Küche riecht nach Kräutern, Heu und Holz, nach frischem Teig und langsam ziehender Suppe. Wer in der Stube sitzt, spürt die Verbindung von Tradition und Zeitgeist: Alte Rezepte leben weiter, aber wir interpretieren sie immer wieder neu.
Der Reiz liegt darin, das Echte zu bewahren und dennoch offen für Neues zu bleiben. So entsteht eine Küche, die ehrlich satt macht und lange im Gedächtnis bleibt. Immer wieder höre ich von Gästen, dass sie den Geschmack eines einfachen Gerichts noch Wochen später im Kopf haben – die Butter auf dem Brot, das Aroma einer frisch gepflückten Himbeere, das Knistern, wenn der Kachelofen gut eingeheizt wird.
Am Hundsmarhof ist Essen nie nur Nahrungsaufnahme. Es ist ein Innehalten, ein Staunen über das, was die Kärntner Berge und Wiesen schenken. Wer einmal hier war, weiß: Das besondere Genusserlebnis entsteht, wenn aus der Almküche und der Natur ein untrennbares Ganzes wird.
Wenn Sie sich nach einer Wanderung zum Tisch setzen und das erste Stück Reindling probieren, dann schmecken Sie nicht nur die Zutaten, sondern auch die Geschichte und die Handarbeit, die darin stecken. Das ist die Magie am Dobratsch, auf die wir so stolz sind und die wir gern mit Ihnen teilen.
Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich Zeit und schmecken Sie, was Natur, Sorgfalt und Tradition bewirken können!